E-Health
Unter dem Begriff eHealth wird der integrierte Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie zur Gestaltung, Unterstützung und Vernetzung aller Prozesse und Teilnehmer im Gesundheitswesen verstanden. Als Nutzen sind gesteigerte Patientensicherheit, Behandlungsqualität, Behandlungseffizienz und in der Folge geringere Kosten der Leistungserbringung zu erwarten. In kantonaler Verantwortung werden im Rahmen von Projekten die notwendigen Infrastrukturen aufgebaut. Zur Sicherstellung der Kommunikation der unterschiedlichen Systeme sind national und international verbindliche definierte Standards einzuhalten.
Die elektronischen Gesundheitsdienste (eHealth) sollen dazu beitragen, der Bevölkerung einen einfacheren Zugang zum Gesundheitswesen zu gewährleisten. Es gilt, einer hochstehenden Qualität, Effizienz und Sicherheit sowie geringeren Kosten Rechnung zu tragen. Dem Datenschutz kommt dabei höchste Priorität zu.
Die Kompetenzen im Gesundheitswesen teilen sich der Bund und die Kantone. Der Bund ist verfassungsgemäss für einen wesentlichen Teil der Finanzierung zuständig. Ausserdem kommt ihm die Kompetenz zum Schutz der Gesundheit zu. Die Kantone ihrerseits haben die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Deshalb ist eHealth gesamtschweizerisch zu planen und die Vorgehensweise zu koordinieren. Die wesentliche Mitverantwortung für eine erfolgreiche Umsetzung der vom Bundesrat am 25. Juni 2007 verabschiedeten "Strategie eHealth Schweiz" tragen ebenfalls die Kantone.
Damit eHealth-Lösungen möglichst die gesamte Bevölkerung berücksichtigt, sollten sich die unterschiedlichen "Akteure" über die Zielsetzungen und Vorgehensweisen einigen. Deshalb haben der Bund und die Kantone eine Rahmenvereinbarung abgeschlossen und ein gemeinsames Koordinationsorgan geschaffen.
eHealthSuisse: Koordinationsorgan Bund-Kantone


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